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Elektrotechnik

Informationsveranstaltung: Energieeffizienz in Gebäuden- Australien und Neuseeland

Voltinews - 20.05.2012

Einladung zur Informationsveranstaltung zum Thema „Gebäudeeffizienz in Australien und Neuseeland" in Berlin am 11.06.12.

Die Exportinitiative Energieeffizienz bietet Ihnen am 11. Juni 2012 im Ludwig Erhard Haus in Berlin eine Informationsveranstaltung zum Thema „Energieeffizienz in Gebäuden", mit Fokus auf den australischen und neuseeländischen Markt. Die geladenen Experten liefern detaillierte Informationen über die branchenspezifischen Exportpotenziale in Australien und Neuseeland. Sie helfen Ihnen bei der Beurteilung der Marktpotenziale und geben Aufschluss über Chancen und Risiken der Markterschließung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Exportinitiative Energieeffizienz unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und mit freundlicher Unterstützung der Berlin Partner GmbH statt. Die Organisation erfolgt durch die Deutsch-Australischen Industrie- und Handelskammer (AHK Australien) und die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Neuseeland in Zusammenarbeit mit der energiewaechter GmbH und Berlin Partner GmbH.

Als Teil der Exportinitiative ist die Teilnahme an der Informationsveranstaltung - mit Ausnahme des Caterings - für Sie kostenfrei.
Kategorien: Elektrotechnik

Markt für Leiterplatten Integrierte Schichtschaltungen und elektronische Baugruppen stabil auf hohem Niveau

Voltinews - 20.05.2012

Der deutsche Markt für Leiterplatten wird 2012 um 4,2 Prozent auf über 1,4 Mrd. Euro wachsen, während für Integrierte Schichtschaltungen (ISS) ein leichter Rückgang um 1,3 Prozent auf 712 Mio. Euro erwartet wird, berichtet Dr. Wolfgang Bochtler, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands PCB and Electronic Systems.

Auf dem Markt für elektronische Baugruppen (Inhouse-Hersteller und Electronic Manufacturing Services Provider) wird eine Steigerung um 4,2 Prozent auf über 27,4 Mrd. Euro prognostiziert. Damit befinden sich alle drei Segmente, trotz vereinzelter Rückgänge, weiterhin auf einem stabil hohen Niveau.​

Nach dem stürmischen Wachstum im Jahr 2010 und in der ersten Hälfte von 2011 hat eine Normalisierung der Märkte der Leiterplatten-, ISS- und Elektronischen Baugruppenbrache eingesetzt. Weltweit wird mit einem Wachstum von bis zu sechs Prozent (2011: sieben Prozent) - wenn auch in den Segmenten unterschiedlich - gerechnet, so die Experten im ZVEI-Fachverband PCB and Electronic Systems.

Hintergrund für die Normalisierung in Europa sind die wieder gut gefüllten Lager, eine Abschwächung des Booms in der Solarbranche sowie ein Auslaufen der Produktionsverlagerungen nach Europa infolge der Katastrophen in Japan und Thailand, besonders im Automobilsektor.

„Unsere Branche hat ihre Hausaufgaben hinsichtlich Finanzen und Risikomanagement gemacht und wird die wachsende Dynamik des Elektronikmarktes erfolgreich meistern", so Bochtler.
Kategorien: Elektrotechnik

Leitfaden Weiterbildung: Fördermittel von Bund und Ländern

Voltinews - 20.05.2012

Wer sich heute für seinen Job weiterbildet, hat gute Chancen auf einen Zuschuss.

So fördert der Bund beispielsweise über die Bildungsprämie oder das Meister-Bafög das Lernengagement seiner Bürger. Auch viele Länder unterstützen die Fortbildung von Berufstätigen, meist gibt es bis zu 500 Euro pro Kurs.

Der Leitfaden der Stiftung Warentest zeigt, wer welche Förderung bekommen kann und was er dafür tun muss.
Kategorien: Elektrotechnik

Bundesrats-Mehrheit stoppt PV-Einspeisekürzung

Voltinews - 20.05.2012

Der Bundesrat hat der von schwarz-gelb geplanten PV-Einspeisekürzung für Solarstrom am letzten Freitag (11. Mai) eine Absage erteilt.

Vor allem die rot-grün regierten Bundesländer sahen "Überarbeitungsbedarf" beim Gesetzesentwurf zur Kürzung der Einspeisevergütung. Außerdem wird wohl das viel diskutierte "Marktintegrationsmodell" für Solaranlagen aus dem Gesetz gestrichen. Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats empfiehlt außerdem, die EEG-Novelle für die Photovoltaik nach hinten zu verschieben: nämlich vom 1. April auf den 1. Juni 2012.

Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz (Bündnis 90/Die Grünen) hieb in die gleiche Kerbe: "Die vom Bundestag beschlossene Kappung der Solarförderung wird es so nicht geben. Das ist eine gute Nachricht für die Energiewende, für den Mittelstand, für Arbeitsplätze in Deutschland und für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft."

Bernd Bodmer, Geschäftsführer von Relatio, meint aber: "Bitter ist diese späte Entwicklung für all jene, die bereits den Weg zum Insolvenzgericht haben antreten müssen. Für sie kommt dieses Veto zu spät." "Ich hoffe, dass die Anrufung des Vermittlungsausschusses einen maßvollen Kompromiss mit sich bringt, der die Unternehmen nicht kaputt spart, sondern es ihnen erlaubt, im Rahmen des EEG erfolgreich weiterzuarbeiten."
Kategorien: Elektrotechnik

Light + Building 2012: ZVEI und Zoll gelingt empfindlicher Schlag gegen Produktpiraten

Voltinews - 20.05.2012

Bei einem ZVEI-Rundgang mit einer Eingreiftruppe des Zolls wurden am zweiten Messetag bei vierzehn Piraten zahlreiche Plagiate sichergestellt. Die Maßnahme wurde vom ZVEI mit vorbereitet und unterstützt. Mehr als 20 ZVEI-Mitgliedsunternehmen haben sich an ihr beteiligt.

Die Betroffenheit der Originalhersteller durch Plagiate ist seit Jahren unvermindert stark. Ein besonderes Schadenspotential entfalten Produktpiraten auf Messeveranstaltungen. Denn sie können den in räumlicher, inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht stark konzentrierten Wettbewerb empfindlich stören und zu massenhaften Auftragsverlusten führen. Betroffene Unternehmen sind daher gezwungen, entschlossen und unverzüglich wirksame Abwehrmaßnahmen zu ergreifen.

Dies ist während des laufenden Messegeschäfts mitunter schwer zu organisieren. Der ZVEI bietet daher seit dem Jahr 2006 einen Anwaltsnotdienst zur Bekämpfung von Produktpiraten an. Dieser Notdienst, der sich aus spezialisierten und erfahrenen Anwälten mit Gerichtserfahrung am jeweiligen Standort zusammensetzt, wurde in der Vergangenheit auch während der Light + Building rege und mit Erfolg von den ZVEI-Mitgliedern in Anspruch genommen. Die Inanspruchnahme des Anwaltsnotdienstes ist jedoch für die Unternehmen mit Kosten verbunden (Mandatsverhältnis Unternehmen - Anwalt). Je nach Vorbereitung ist auch eine einstweilige Verfügung nicht immer innerhalb eines Tages zu bekommen.

ZVEI und Zoll haben daher auch 2012 den Unternehmen wieder die Möglichkeit geboten, im Wege eines ZVEI-Rundgang mit einer Eingreiftruppe des Zolls nach dem sog. „Darmstädter Modell" gegen Produktpiraten vorzugehen. Das „Darmstädter Modell" funktioniert wie folgt: Schutzrechtsverletzungen sind strafbar. Der Zoll ist bei Verletzungen von Schutzrechten durch Unternehmen mit einem Firmensitz außerhalb der EU zur Entgegennahme von Strafanträgen befugt. Zoll und Unternehmensvertreter durchsuchen die Messe Stand um Stand nach Plagiaten. Wird ein Plagiat entdeckt und handelt es sich um eine eindeutige Schutzrechtsverletzung, stellt der Unternehmensvertreter unmittelbar vor Ort einen Strafantrag. Die Zöllner können dann als Ermittlungsbeamte der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main die schutzrechtsverletzenden Produkte sofort sicherstellen. Großer Vorteil für die Unternehmen: Das Verfahren stellt Verletzungen im Wege der Sicherstellungen sofort ab und ist für die Unternehmen kostenlos.

Die Möglichkeit einer Zoll-Razzia nach dem „Darmstädter Modell" stieß auch in diesem Jahr wieder auf großes Interesse in der Mitgliedschaft. Mehr als 20 ZVEI-Mitglieder waren einem entsprechenden Aufruf des ZVEI gefolgt und hatten sich für die Zoll-Aktion zuvor verbindlich angemeldet. Um den Ablauf der Razzia optimal vorzubereiten, hatte der ZVEI von den Unternehmen im Vorfeld alle für Strafanträge und Sicherstellungsprotokolle relevanten Daten gesammelt und an den Zoll weitergegeben. Dieser hatte prophylaktisch alle nötigen Formulare vor der Aktion mit den jeweiligen Unternehmensdaten ausgefüllt. Dieses Verfahren stellt sicher, dass im Falle eines Aufgriffs die vorbereiteten Formulare nur noch zu unterzeichnen sind und der Trupp ohne Zeitverlust zum nächsten Stand gehen kann. Um den Aus- und Abbau stromführender Produkte sicher und fachmännisch durchführen zu können, hat der ZVEI für die Dauer der Razzia einen Elektriker zur Verfügung gestellt.

Die Zoll-Aktion wurde am 17.04.2012 durchgeführt und war ein voller Erfolg. Insgesamt wurden vierzehn Produktpiraten und knapp zwei Dutzend Schutzrechtsverletzungen identifiziert. In acht Fällen wurden Strafverfahren gegen die Verletzer eingeleitet und Sicherstellungen verfügt, die vierzehn schutzrechtsverletzende Geräte und über 400 CDs betrafen. In zwei Fällen wurden Wiederholungstäter aus dem Jahr 2010 zur Rechenschaft gezogen: Neben Sicherstellungen wurden gegen sie auch Zahlungen von je 1.500 Euro verfügt.

Die Sicherstellungen richteten sich auch in diesem Jahr wieder hauptsächlich gegen Produkte aus China. In einem Fall war ein Unternehmen aus Taiwan, in einem weiteren Fall ein Unternehmen aus der Türkei betroffen. Neben den offiziell eingeleiteten Strafverfahren haben sich Schutzrechtsverletzer in zahlreichen weiteren Fällen sofort bereit erklärt, Katalogseiten zu entfernen oder zu schwärzen, die schutzrechtsverletzende Abbildungen zeigten. Zuständigkeitshalber hatte sich der Zoll auf Produkte beschränkt, die von außerhalb der EU eingeführt wurden.

Die erfolgreiche Bekämpfung der Produktpiraten hat auch auf der diesjährigen Light + Building wieder deutlich gemacht, dass die Originalhersteller Nachahmungen und Produktfälschungen nicht hilflos gegenüberstehen und sich effektiv gegen Piraten zu wehren wissen. Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Zoll war sehr erfolgreich. Dazu Bruno Gantenbrink, persönlich haftender Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens ‚BEGA Gantenbrink-Leuchten‘: „Das konsequente Handeln des Zolls schützt innovative Firmen vor dem unseligen Kopieren von vielversprechenden Produkten. Mich beeindruckt die Professionalität und Schnelligkeit der Kontrollmaßnahmen. Nach dem erfolgreichen Testlauf im Jahr 2010 haben wir in diesem Jahr die vom Zoll mit Unterstützung des ZVEI gebotenen Möglichkeiten besonders effektiv zur Durchsetzung unserer Rechte nutzen können. Ich hoffe, dass diese Maßnahmen zu einem festen Bestandteil der Light+Building werden."

ZVEI und Zoll werden auch auf der nächsten Light + Building wieder die Möglichkeit einer Zoll-Razzia anbieten.
Kategorien: Elektrotechnik

Marketing-Profis im Elektrohandwerk ausgezeichnet

Voltinews - 20.05.2012

Deutscher Elektrotechnik-Marketingpreis auf light + building verliehen

Wenige Stunden nachdem der Zentralverband der Deutschen Elektro- und informationstechnischen Handwerke (ZVEH) auf einer Pressekonferenz am 16. April 2012 neue erfreuliche Konjunkturdaten verkündete, lieferte die Redaktion de den lebenden Beweis für die abstrakten Zahlen einer erfolgreichen Branche. Während des Partnertreffs von ZVEH und VEG (Verband des Elektrofachgroßhandels) am Messestand des ZVEH auf der Weltleitmesse »light + building« in Frankfurt / Main wurde der Deutsche Elektrotechnik-Marketingpreis 2012 verliehen.

68 Elektrohandwerksbetriebe hatten sich für den 68 Elektrohandwerksbetriebe hatten sich für den Deutschen Elektrotechnik-Marketingpreis 2012 beworben. Für die Endrunde qualifizierten 26 Betriebe aus allen Teilen Deutschlands. Die Jury beendete den Wettbewerb mit folgenden Platzierungen:
  • Platz 1: Elektro Breitling GmbH, Holzgerlingen
  • Platz 2: Elektro Benzmüller GmbH, Saarburg
  • Platz 3: Zausinger GmbH, München
Die Wettbewerbs-Jury, der Zentralverband und 300 Ehrengäste beglückwünschten die Gewinner

Große Freude im Schwabenland
Die Freude war groß bei Elektro Breitling in Holzgerlingen bei Böblingen (Bild 2). Inhaber Klaus Finger hatte das Unternehmen im Jahr 2000 mit damals acht Mitarbeiter übernommen. Nachhaltiges Wachstum in traditionellen Geschäftsfelder sowie der Aufbau neuer Märkte haben seitdem die Entwicklung des Elektrohandwerks betriebes geprägt. Heute sind hier rund 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Slogan von Elektro Breitling lautet: »Wir denken mit.« Diese Aussage ist aber nicht nur ein hohler Spruch, sondern wird von den Mitarbeitern vor Ort mit Leben gefüllt, indem sie u.a. den Kunden auf alternative Lösungen hinweisen und bei allen Tätigkeiten stets »mitdenken«, statt nur stur die Vorgaben abzuarbeiten.

Seit dem Jahr 2004 verfolgt Klaus Finger eine dedizierte Marketing- und Kommunikationsstrategie, die er in Zusammen arbeit mit einer externen Agentur umsetzt. Hierzu zählen vielfältige Maßnahmen der internen und externen Kommunikation. Ein aktuelles Projekt ist der Ausbau des Referenzmarketings. Im Kundengespräch oder auf der eigenen Internetseite weist das Unternehmen verstärkt auf Referenzprojekte hin und schafft es so immer wieder, daraus Aufträge zu generieren. Mit dem 1. Platz beim Deutschen Elektrotechnik-Marketingpreis 2012 wurden diese Anstrengungen nun auch von der Fachzeitschrift de gewürdigt.

Vernetzte Profis an Saar und Mosel
Die Zeiten, in denen Elektrohandwerker als echte Marketingmuffel bezeichnet wurden, gehören längst der Vergangenheit an. Als Zweiplatzierter beim Deutschen Elektrotechnik- Marketingpreis zählt Gerd Benzmüller (Bild 3) aus Saarburg für die Jury des Wettbewerbs zu den am besten vernetzten Elektrohandwerkern Deutschlands. Als Obermeister der Elektroinnung Trier-Saarburg ist er ständig um das Vorangehen der Branche bemüht. Als aktives Mitglied von Erfa-Gruppen und mit einem Firmen-Account bei Facebook nutzt er viele Gelegenheiten für den Ideenaustausch. Benzmüller setzt auf Netzwerk-Marketing, vielfältige Aktionen und Zukunftsmärkte.

Marketing in Personal und Fachwissen
Ein zentrales Problem der Elektro branche geht die Fa. Zausinger aus München mit ihren Marketingaktivitäten an. Fachkräftemangel ist dank der Personalmarketingaktivitäten des Tradiontionsunternehmens hier kein Thema. Junge Leute kommen gerne in eine Ausbildung bei Zausinger. Das was ihnen hier an Möglichkeiten geboten wird, sucht seinesgleichen. Neben dem fachlichen Input, der Eigenverantwortung und den Anreizsystemen (Bild 4) ist es vor allem das offene Betriebsklima und der vertrauensvolle Umgang, der jungen Menschen bei Zausinger überzeugt. Dabei bildet man bewusst über den eigenen Bedarf hinaus aus. Die Teilnahme an Aktionen wie »Plants for the planet«, das firmeneigene »Zausinger Lernwerk« und das Projekt »Azubishaus« haben die Jury dazu gebracht, der Fa. Zausinger den 3. Platz beim diesjährigen Marketingwettbewerb zu verleihen.

Spitzen-Marketing im Finale
Mit den drei Erstplatzierten endet nicht die Reihe an erfolgreichen und marketingstarken Unternehmen im diesjährigen Marketingwettbewerb von »de«. Alle Elektrohandwerker, die den Einzug in die Endrunde des Marketingpreises geschafft haben, sind hervorragende Beispiele dafür, wie groß das Thema Marketing in der Branche inzwischen geschrieben wird. Gefördert durch Erfa-Gruppen und Marketinginitiativen von Elektrogroßhandel (z. B. VKE-Eltkauf oder Deha-Tecselect) und Elektroindustrie (Gira Aktiv Partner Club oder Busch-Jaeger Aka demie) hat in denen letzten Jahren die Marketingkompetenz im Elektrohandwerk enorm zugenommen. Eine Auswahl prägnanter Beispiele aus dem diesjährigen Marketing-Wettbewerb zeigen die Bilder 5 bis 10.

Aktive Sponsoren
Unterstützung erhielt der Deutsche Elektrotechnik-Marketingpreis vom Softwarespezialisten Moser aus Würselen bei Aachen. Der Unternehmenschef Matthias W. Moser und Tochter Kerstin Moser waren bei der Preisverleihung anwesend. Sie stehen hinter dem Konzept des Marketingpreises von de, weil der Erfolg des Elektrohandwerks sehr eng mit der Entwicklung des eigenen Unternehmens verbunden ist. Mit den Softwarelösungen von Moser werden Elektrohandwerksbetriebe pro fessionell geführt. Berker ist ebenfalls Sponsor des Deutschen Elektrotechnik-Marketingpreises. Marketing und die richtige Präsentation beim Endkunden sind wichtige Themen für die bekannte Elektromarke. Deshalb werden die Marketingpreis-Aktivitäten von de gerne gesehen und unterstützt.

Als ein traditioneller Partner und wichtiger Ideengeber des Marketingpreises war auch der Sponsor OBO Bettermann bei der Preisverleihung vor Ort. Neben Mitarbeitern aus Marketing und Produktmanagement (Daria Konietzny und Andreas König) nutzte auch die Familie Bettermann die Möglichkeit, der Auszeichnung beizuwohnen. Weitere Partner waren mit Sigrid Stemler vom Branchenportal Voltimum und Detlev Bartsch von VKE-Eltkauf zur Preisverleihung nach Frankfurt am Main angereist. Die etwa 300 Gäste des Partnertreffs von ZVEH und VEG nutzen die Gelegenheit, hautnah mit den Marketingprofis des Elektrohandwerks zu kommunizieren.
Kategorien: Elektrotechnik

Perspektiven für den PV-Markt

Voltinews - 20.05.2012

BSW-Solar Infotag für PV-Handel und Handwerk am 14. Mai 2012

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) führt angesichts der Änderungen am EEG kurzfristig wieder einen Handwerker-Informationstag durch. Diesmal nur zum Thema Photovoltaik und im zentralen Frankfurt am Main. Thema: Funktionsweise des neuen EEG, Auswirkungen aufs Handwerk, mögliche neue Geschäftsmodelle.

Folgende Themen stehen beim Infotag am Montag, 14. Mai 2012, in Frankfurt am Main auf der Agenda:
  • Aktuelle Marktentwicklung Photovoltaik
  • EEG-Anpassungen 2012: Information und Bewertung
  • Anlagen-Nachrüstprogramm zur Frequenzhaltung (50,2 Hz Problematik)
  • Neue gesetzliche Vorgaben zum Einspeisemanagement
  • Geschäftsfeld Eigenverbrauch von Solarstrom
Veranstaltungsort ist das Kolping Tagungshotel. Den genauen Programmablauf erhalten Sie » hier, genauere Hinweise für die Anmeldung bei Angelika Dettling (dettling(at)bsw-solar.de).

Mitglieder der ZVEH-angehörigen Landes- und Fachverbände erhalten ermäßigten Eintritt
Kategorien: Elektrotechnik

Aufträge für Elektroindustrie etwas schwächer - Kapazitätsauslastung höher

Voltinews - 20.05.2012

Die Aufträge für die deutsche Elektroindustrie haben sich zuletzt etwas schwächer entwickelt.

Im März dieses Jahres lagen die Bestellungen in der 842.000 Beschäftigte zählenden Branche 7,5 Prozent niedriger als vor einem Jahr. „Zwar haben sie ihren Vorjahresstand damit den sechsten Monat in Folge unterschritten, allerdings waren die Bestellungen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres noch deutlich zweistellig gewachsen", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Die Inlandsbestellungen gingen im März um 3,5 Prozent zurück, die Auslandsbestellungen um elf Prozent. Im gesamten ersten Quartal 2012 sind die Auftragseingänge um fünf Prozent hinter ihrem Vorjahreswert zurückgeblieben. Sowohl die inländischen als auch die ausländischen Orders nahmen hier um fünf Prozent ab.

Der Umsatz in der Elektrobranche fiel im März dieses Jahres drei Prozent geringer aus als vor einem Jahr. In- und Auslandserlöse gingen dabei um zwei bzw. fünf Prozent zurück. Die um Preiseffekte bereinigte Produktion hat ihren Vorjahresstand im März um ein Prozent übertroffen. Von Januar bis März 2012 hat der Branchenumsatz um ein Prozent zugelegt. „Dabei kamen die stärkeren Impulse aus dem Inland", sagte Dr. Gontermann. Während die Erlöse mit inländischen Kunden im ersten Quartal um vier Prozent gestiegen sind, gaben die Geschäfte mit ausländischen Kunden um zwei Prozent nach. Die Produktion ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um vier Prozent gegenüber Vorjahr gewachsen.

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist auch im April 2012 weiter gestiegen. „Die Elektrofirmen haben ihre aktuelle Geschäftslage positiver beurteilt als im März und auch ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate erhöht", betonte Dr. Gontermann. 92 Prozent der Elektrounternehmen bewerten ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation als sehr gut, gut bzw. stabil. 91 Prozent der Firmen rechnen mit (weiter) anziehenden oder gleich bleibenden Geschäften in den kommenden sechs Monaten.

Die Kapazitätsauslastung in der Elektroindustrie ist zu Beginn des zweiten Quartals 2012 wieder gestiegen. Sie beträgt aktuell 84 Prozent der be-triebsüblichen Vollauslastung und liegt damit knapp 1,5 Prozentpunkte höher als vor drei Monaten. Der Auftragsbestand befindet sich weiter bei ebenfalls leicht überdurchschnittlichen 2,7 Produktionsmonaten.
Kategorien: Elektrotechnik

Elektronische Rechnungen richtig einführen

Voltinews - 20.05.2012

Wie eine elektronische Rechnungsabwicklung strukturiert und systematisch erfolgen kann, zeigt das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) in einem praxisnahen Leitfaden.

Die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Der jetzt erschienene Leitfaden soll eine erste Hilfestellung bei der Beurteilung und einer möglichen Einführung elektronischer Rechnungsprozesse im Unternehmen geben.

Er hilft bei der Bewertung, Auswahl und Integration der elektronischen Rechnungsabwicklung. Dazu werden neben einem exemplarischen Vorgehensmodell zur Einführung auch häufige Fragen im Umgang mit elektronischen Rechnungen im Rahmen verschiedener Experteninterviews behandelt.

Der Leitfaden ist der vierte Teil der Informationsreihe „Elektronische Rechnungsabwicklung - einfach, effizient, sicher". Bereits erschienen sind ein Marktüberblick, Fallbeispiele und eine Unternehmensbefragung. Alle vier Teile der Informationsreihe sowie weitere Neuigkeiten, wie Veranstaltungshinweise, stehen unter www.elektronische-rechnungsabwicklung.de zur Verfügung. Die Gestaltung einer effizienten Rechnungsbearbeitung stellt für kleine und mittlere Unternehmen keine leichte Aufgabe dar. Damit auch der Mittelstand die Chancen elektronischer Rechnungen effektiv nutzen kann, erstellt das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr praxisnahe Informationsmaterialien wie diesen Leitfaden.
Kategorien: Elektrotechnik

Weidmüller Top-Arbeitgeber für Ingenieure

Voltinews - 20.05.2012

Das Gütesiegel Top-Arbeitgeber für Ingenieure 2012 erhielt das Elektrotechnik-Unternehmen Weidmüller.

"Dass wir unsere Qualitäten als attraktiver Arbeitgeber zum vierten Mal unter Beweis gestellt haben, macht uns stolz", so Dr. Peter Köhler, Vorstandssprecher der Weidmüller Gruppe. "Dass wir unsere Qualitäten als attraktiver Arbeitgeber zum vierten Mal unter Beweis gestellt haben, macht uns stolz", so Dr. Peter Köhler, Vorstandssprecher der Weidmüller Gruppe.

"Engagierte und leistungsfähige Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor für Weidmüllers weltweiten Erfolg. Ihre Motivation und Zufriedenheit sind uns darum besonders wichtig."

Das Researchunternehmen CRF Institute verleiht das Arbeitgeber-Siegel an Unternehmen, welche in einer umfassenden Studie zu Arbeitnehmervorteilen analysiert werden. Weidmüller erhielt in diesem Rahmen sehr gute Bewertungen für Faktoren wie Gehalt, Altersvorsorge, Urlaubstage und Work-Life-Balance, aber auch für Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter oder Innovationsmanagement. Als exzellent hob das CRF Institut die Karrieremöglichkeiten bei Weidmüller hervor.

"Besonders freut uns, dass wir unsere starke Bewertung im Rahmen der vorangegangenen Teilnahme 2012 noch einmal verbessern konnten", so Dr. Jürgen Ober, Direktor Personal. "Das zeigt, dass wir uns mit unserem Engagement für Mitarbeiter auf einem zukunftsweisenden Weg befinden. Insbesondere die internationale Vernetzung bauen wir weiter aus: im letzten Jahr zum Beispiel mit der Erweiterung unseres Aus- und Weiterbildungszentrums - der Weidmüller Akademie - nach China."
Kategorien: Elektrotechnik

Ausstellung "Alte Elektrowerkstatt" in Ludwigsburg bei Greifswald

Voltinews - 15.05.2012

In der Nähe von Greifswald gelegen, ist in der Schloss und Gutshofanlage Ludwigsburg die kleine aber sehenswerte Ausstellung "Alte Elektrowerkstatt" zu besichtigen.

usammengetragen von einem Elektroprüfer des TÜV Nord im Ruhestand, werden in drei Räumen eines alten Speichers Installationsmaterialien, Werkzeuge, Meßtechnik, elektrische Handgeräte und vieles mehr aus der Zeit von 1900 bis 1990 präsentiert.

In der liebevoll gestalteten Schau steigt ein Monteur mit Steigeisen auf den Freileitungsmast, sitzt der Meister am Werkstattschreibtisch und kontrolliert das Lehrberichtsheft Jahrgang 1953.

Im Lager finden sich eine Weihnachtsbaumbeleuchtung aus Treckerbirnen, eine Laubsäge mit Scheibenwischermotorantrieb oder auch die elektrische Wärmflasche aus der Kaiserzeit. Der Förderverein Schloss und Gutshofanlage Ludwigsburg ist erreichbar unter: Tel. 038352 60324/60665 bzw. per E-Mail: schlossludwigsburgvorp@gmx.de
Kategorien: Elektrotechnik

Woche der Sonne 2012

Voltinews - 15.05.2012

Studie: Selbstversorgung mit Solarstrom und Solarwärme bietet wachsendes Sparpotenzial

Die Preise für Strom und fossile Brennstoffe wie Öl und Gas steigen stetig. Vor diesem Hintergrund bietet die Selbstversorgung mit Solarstrom und Solarwärme ein wachsendes Sparpotenzial für Haushalte. Dies unterstreicht eine Studie des Ingenieurbüros für neue Energien (IfnE), die der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am Donnerstag anlässlich des Auftakts zur bundesweiten Woche der Sonne (4. bis 13. Mai) in Berlin vorstellte. Mit Solarstrom und Solarwärme können Haushalte schon heute einen erheblichen Teil ihres Energieverbrauchs selbst produzieren.

Wie die IfnE-Studie ergab, kann ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt auf Jahressicht bis zu 40 Prozent seines Strombedarfs mithilfe der eigenen Solaranlage decken. Laut der Studie kann selbst genutzte Solarenergie für den erwähnten Haushalt aktuell ein Sparpotenzial zwischen 220 Euro und 300 Euro pro Jahr erschließen. Bis 2020 kann sich dieser Vorteil auf jährlich 640 Euro bis 990 Euro vergrößern. Im Vergleich zur fossilen Energieerzeugung vermeiden Bewohner von Einfamilienhäusern (Neubau nach EneV 2009) mit Solartechnik zudem jährlich rund vier Tonnen CO2.

Die vorgestellte Studie beleuchtet unter anderem die Möglichkeiten zum Eigenverbrauch von Solarstrom vor dem Hintergrund der aktuellen Vorlage zur Änderung der Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Wer seit 1. April 2012 eine Photovoltaikanlage neu in Betrieb genommen hat, wird laut der geplanten Neuregelung rückwirkend nicht mehr für 100 Prozent des ins Netz eingespeisten Solarstroms eine Vergütung erhalten, sondern ist aufgefordert, einen bestimmten Anteil selbst zu verbrauchen oder zu vermarkten. Dies betrifft vor allem auch private Betreiber von Photovoltaikanlagen auf dem Hausdach. Da die Vermarktung des Solarstroms für private Betreiber kleinerer Dachanlagen in der Regel zu aufwändig sei, stelle die Regelung de facto eine Verpflichtung zum Eigenverbrauch dar, stellt die Studie fest. Derzeit speist die Mehrheit der Besitzer von Photovoltaikanlagen ihren Solarstrom komplett ins öffentliche Netz ein. Neben der Einspeisung gewinnt der Direktverbrauch des Solarstroms im eigenen Haushalt aber eine wachsende Bedeutung für die rasche Refinanzierung der Anlageninvestition: Angesichts steigender Haushaltsstrompreise, einer stetig sinkenden Einspeisevergütung und fallender Anschaffungskosten für Solarstromanlagen wächst die Sparrendite. So kann ein Vier-Personen-Haushalt, der einen Teil des Solarstroms direkt verbraucht, im Vergleich zur Einspeisung bereits heute einen finanziellen Vorteil von jährlich etwa 30 Euro erzielen. Bis 2020 wird dieses Sparpotenzial voraussichtlich auf bis zu 150 Euro pro Jahr steigen, prognostiziert die Studie. Hinzu kommen die Einnahmen durch die Einspeisevergütung. Die Erzeugung von Solarwärme mit einer Solarthermieanlage erhöhe diesen finanziellen Nutzen noch durch eingesparte Kosten für fossile Brennstoffe wie Öl, Kohle oder Gas: Dies ermögliche aktuell bei Altbauten Einsparungen in Höhe von bis zu 270 Euro im Jahr (2020: bis 490 Euro) und bei Neubauten bis 190 Euro (2020: bis 840 Euro).

„Der Einstieg in die Solarenergie lohnt sich für Verbraucher nach wie vor", betonte Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Wer mit Photovoltaik und Solarthermie Strom und Wärme erzeugt, kann seine Energiekosten erheblich senken", sagte Sieverding.

Mehr Solarstrom und Solarwärme im Haushalt nutzen
Die IfnE-Studie nennt außerdem konkrete Maßnahmen, wie Verbraucher einen möglichst hohen Anteil ihres Energiebedarfs mit Solarstrom und Solarwärme decken können. Im Fall des Solarstroms lässt sich ein höherer Deckungsgrad zum Beispiel durch die Anpassung der Betriebszeiten von Waschmaschine, Trockner oder Spülmaschine an die Sonnenstunden erreichen: Wer solche elektrischen Geräte vor allem tagsüber nutzt, kann mehr eigenen Solarstrom verbrauchen. Hinweise für eine passgenaue Abstimmung von Solarstromproduktion und Verbrauch können ein elektronisches Steuerungssystem oder ein „intelligenter Zähler" (Smart Meter) liefern.

Bei der Solarthermie können eine optimierte Gebäudedämmung, ein größerer Wärmespeicher, eine optimale Abstimmung des Heizsystems sowie einfache Maßnahmen wie die Anpassung der Heiztemperatur an die Nutzungszeiten von Räumen und gezieltes Lüften helfen, einen höheren Anteil des Wärmebedarfs solar zu erzeugen. Das für die Wasch- oder die Spülmaschine benötigte Warmwasser kann ebenfalls über die Solarthermieanlage bereitgestellt werden. Je nach Gebäudetyp können Haushalte mithilfe solcher Maßnahmen mehr als 60 Prozent ihres Bedarfs an Heizwärme und Warmwasser mit Solarthermie decken.

Bundesweit über 5.000 Veranstaltungen vom 4. bis 13. Mai
Mehr Informationen zur Nutzung von Solarstrom und Solarwärme gibt es bei den bundesweit über 5.000 Veranstaltungen während der Woche der Sonne vom 4. bis 13. Mai 2012. Handwerksbetriebe, Kommunen, Vereine, Verbraucherzentralen, Energieberater, Schulen und Solarbegeisterte bieten ein vielfältiges Programm, z. B. Beratertage, Besichtigungen von Sonnenkraftwerken, Tage der offenen Tür, Probefahrten mit Solarmobilen, Erlebnisausflüge zu Erneuerbare-Energie-Projekten, bunte Solarfeste in Städten und Gemeinden sowie viele weitere Aktionen. Schirmherr der Aktionswoche ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen.

„Solarenergie macht unabhängiger, schützt das Klima und spart Geld", betonte Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar): „Über 8 Millionen geeignete Hausdächer stehen für die Installation von Solaranlagen bereit. Dieses Potenzial wollen wir nutzen und mit Partnern und Unternehmen unter dem gemeinsamen Motto „Deine Energiewende" zeigen, wie Verbraucherinnen und Verbraucher an der Energiewende mitwirken können", so Mayer.

Der BSW-Solar ruft in diesem Jahr zum sechsten Mal zu der Aktionswoche auf. Partner der Woche der Sonne sind u. a. die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), die Handwerksverbände ZVEH, ZVSHK und ZDH sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB).

Alle Veranstaltungen zur Woche der Sonne können schnell und unkompliziert über die Veranstaltungssuche im Internet recherchiert werden:
Kategorien: Elektrotechnik

Energieeffizienz bei Energiewende nach vorne stellen

Voltinews - 15.05.2012

Anlässlich des Energiegipfels im Bundeskanzleramt hat der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik-und Elektronikindustrie seine Forderung bekräftigt, den effizienteren Umgang mit Energie zum erstrangigen Ziel der Energiewende zu machen. Zudem spricht sich der ZVEI dafür aus, die Umsetzung der Energiewende auf Ebene der Bundesregierung besser zu koordinieren.

Es sei zu begrüßen, dass die Bundeskanzlerin die Energiewende zur Chefsache mache. Dies könne, in Ergänzung zum erst kürzlich initiierten „Steuerungskreis Energiewende" auf Staatssekretärsebene, künftig eine Energiepolitik aus einem Guss bringen.

Aus Sicht des ZVEI ist für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende eine Gesamtbetrachtung erforderlich, die sich auf sämtliche Bereiche des industriellen Wertschöpfungskreislaufes bezieht. Mit Teillösungen wird die Energiewende nicht zu stemmen sein. So ist es natürlich wichtig, derzeit besonders virulente Fragen wie den künftigen Kraftwerkspark und die Marktordnung zu diskutieren. Nicht minder wichtig sind aber die Aspekte der Synchronisierung des Netzausbaus mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, Aspekte der Netzmodernisierung zu intelligenten Netzen (Smart Grids) sowie Aspekte der Steigerung der Energieeffizienz.

Insbesondere Letzteres ist aus Sicht des ZVEI eine tragende Säule der Energiewende, da jede nicht verbrauchte Kilowattstunde den Bedarf an Kraftwerken und Netzen verringert. Berechnungen des ZVEI zufolge könnten in Deutschland mit vorhandener Technologie jährlich mehr als 100 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden, davon 70 Milliarden allein durch energieeffiziente Produkte und Systemlösungen bei Antrieben, Beleuchtung, Kühl- und Gefriergeräten. Das entspricht fast der Hälfte des Stromverbrauchs aller privaten Haushalte.

Aus Sicht des ZVEI wird diesem Thema politisch aber nach wie vor zu wenig Bedeutung beigemessen. Während es die BMWi-Netzplattform, seit kurzem auch das BMWi-Kraftwerksforum sowie eine BMU-Plattform Erneuerbare Energien gebe, fehle eine Diskussionsplattform Energieeffizienz.
Kategorien: Elektrotechnik

Nachfolgebörse "Nexxt-Change" wird international

Voltinews - 15.05.2012

Möglich ist dies, da die Initiatoren der Nexxt-Change-Börse, u. a. der Zentralverband des Deutschen Handwerks, eine Kooperation mit Germany Trade & Invest (GTAI) und der Nachfolgebörse der Wirtschaftskammern Österreichs geschlossen haben.

Die GTAI wird als neuer Partner von Nexxt-Change über ihre rund 40 Auslandsstandorte ausländische Investoren für Unternehmensnachfolgen in Deutschland betreuen.

Über eine Verlinkung mit der österreichischen Nachfolgebörse www.nachfolgeboerse.at können künftig potenzielle Nachfolger in beiden Ländern nach passenden Unternehmen suchen. Die österreichische Nachfolgebörse umfasst aktuell über 1.200 Nachfolgeangebote und fast 300 Unternehmensgesuche.

Die Nachfolgebörse konnte seit ihrem Start im Jahr 2006 bereits mehr als 8.600 kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, ihren Nachfolger zu finden.
Kategorien: Elektrotechnik

Nachfolge regeln: Betriebsübergabe in der Familie

Voltinews - 14.05.2012

Im Rahmen der Seminarreihe "Nachfolge regeln - Zukunft sichern" findet ein zweiter kostenfreier Vortrag in der Handwerkskammer Aurich statt.

Zum Thema "Ich habe einen Nachfolger in der Familie" wird am 8. Mai (18 bis 20 Uhr) Nils Koerber von der Bremer Beraterfirma "K.E.R.N." auf rechtliche Besonderheiten einer Betriebsübergabe innerhalb der Verwandtschaft eingehen.

Zudem gibt er Tipps im Umgang mit emotionalen Faktoren und Konflikten.

Anmeldungen nimmt Laura Wienekamp entgegen, Tel. 04941 1797 -28, E-Mail l.wienekamp@hwk-aurich.de.
Kategorien: Elektrotechnik

Licht für mehr Sicherheit

Voltinews - 10.05.2012

licht.de präsentiert Hefte zu Notbeleuchtung und Sicherheitsleitsystemen

Meistens führt die Notbeleuchtung ein Dasein im Verborgenen. Doch wenn der Strom ausfällt, muss sie schnell und verlässlich funktionieren. Als Sicherheitsbeleuchtung sorgt sie dafür, dass Gebäude im Ernstfall gefahrlos verlassen werden können. Benötigt wird Sicherheitsbeleuchtung nicht nur in großen Einrichtungen mit viel Besucherverkehr wie Krankenhäusern oder Flughäfen, sie ist auch für viele Arbeitsplätze vorgeschrieben.

Der richtige Einsatz von Notbeleuchtung stellt Architekten und Bauherren vor große Herausforderungen: Wann ist sie notwendig? Wie lange muss sie im Ernstfall funktionieren? Welche Vorschriften sind zu beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das neue Heft licht.wissen 10 „Notbeleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung", das licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht, jetzt in einer komplett überarbeiteten Ausgabe herausgebracht hat.

In dem Heft finden Anwender einen detaillierten Überblick über alle Aspekte der Notbeleuchtung. Wichtige Merkmale und lichttechnische Anforderungen werden in dem 52 Seiten umfassenden Heft ausführlich und zugleich verständlich dargestellt. Fachkundige Autoren aus der Lichtbranche liefern einen Überblick über aktuelle Normen und Vorschriften und geben Planungsgrößen für die einzelnen Bereiche der Notbeleuchtung wieder. Anwendungsbeispiele für den richtigen Einsatz von Notbeleuchtung in Hotels, Verkaufsstätten, Schulen und anderen Anwendungen liefern praktische Planungshinweise.

licht.forum 57 „Optische Sicherheitsleitsysteme"
Im Ernstfall wird Licht aber nicht nur für die Sicherheitsbeleuchtung eingesetzt. Angelegt als optisches Leitsystem dient es auch der Kennzeichnung von Fluchtwegen in Gebäuden. Dieses Thema behandelt die neue Broschüre licht.forum 57 „Optische Sicherheitsleitsysteme". Sie erklärt unter anderem, wann optische Leitsysteme sinnvoll sein können und was sie von der Sicherheitsbeleuchtung unterscheidet. Das licht.forum fasst die Vorgaben der Arbeitsstättenregeln zusammen, die Sicherheitsleitsysteme für Arbeitsplätze mit erhöhter Gefährdung vorsehen. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen für die lichttechnische Planung und betrachtet abschließend dynamische optische Sicherheitsleitsysteme, eine relativ neue Technik, die noch am Anfang ihrer Entwicklung steht.

Die Hefte licht.wissen 10 „Sicherheitsbeleuchtung, Notbeleuchtung" (52 Seiten, DIN A4, ISBN 978-3-926193-74-2) und licht.forum 57 (acht Seiten, DIN A4) können im Internet unter www.licht.de/publikationen bestellt werden (dort auch kostenfreier Download der PDF-Datei) oder bei licht.de, Postfach 701261, 60591 Frankfurt am Main, Bestell-Fax 069 98955-100.
Kategorien: Elektrotechnik

Megger Schalterfachtagung in Ratingen

Voltinews - 10.05.2012

Die Fachtagung bietet ein ideales Forum, in dem die wichtigen Zukunftsfragen, die aus der Energiewende resultieren, auf technischer Ebene diskutiert werden können.

Hochrangige Fachleute für Leistungsschalter in den deutschen Hoch- und Mittelspannungsanlagen erötern in insgesamt acht Vorträgen und drei Workshops unterschiedliche Sichtweisen aus verschiedenen Perspektiven und diskutieren über die technischen Herausforderungen der Energiewende.

Nie zu vor in der Geschichte musste die Netzstruktur eines so hochentwickelten Industrielandes wie Deutschland in so kurzer Zeit für eine neue Ära in der Energieübertragung und -verteilung vorbereitet werden. Durch die zukünftige eher dezentrale Ausrichtung entstehen Tausende neuer Einspeisepunkte und damit auch neue Bemessungsparameter.

Das verschiebt die Gleichgewichte in der Architektur unserer Energieverteilnetze und es entstehen neue Schwerpunkte. Diese müssen von Komponentenherstellern, Energieplanern, Energieversorgern, Dienstleistern und natürlich von denTechnikern und Spezialisten vor Ort eingepegelt und überwacht werden. Das Werk in Ratingen ist bei ABB das weltweite Zentrum für gasisolierte Mittelspannungsschaltanlagen und Vakuum-Technologie und ist ein perfekter Gastgeber für die Schalterfachtagung von Megger.
Kategorien: Elektrotechnik

Aus alt wird neu - Von der richtigen Entsorgung von Gasentladungslampen zum neuen Produkt

Voltinews - 10.05.2012

Wer ausgediente LED- und Energiesparlampen sowie Leuchtstoffröhren fachgerecht bei einer Sammelstelle von Lightcycle entsorgt, schützt die Umwelt und schont wertvolle Ressourcen. Mehr als 90 Prozent der Lampen-Bestandteile können so in speziellen Recyclinganlagen wiederverwertet werden. Wie dies funktioniert, sehen Sie im Film.

Kategorien: Elektrotechnik

Rücknahmemenge an Altlampen 2011 auf Rekordstand

Voltinews - 09.05.2012

Erfolg für Lightcycle: Rücknahmemenge 2011 auf Rekordstand

9.127 Tonnen Altlampen und damit 8 Prozent mehr als im Vorjahr sammelten unsere Partner aus Kommunen, E-Handwerk, Handel und Entsorgungswirtschaft ein und führten sie einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu. Damit liegt Lightcycle auch im europäischen Vergleich an der Spitze. 2282 Tonnen kamen dabei über Kommunen zurück, die deutlich größere Menge (6.845 Tonnen) über freiwillige Aktivitäten wie zum Beispiel über Sammelstellen im Einzelhandel.

Auch das Sammelstellennetz konnte deutlich ausgebaut werden: an über 6.600 Sammelstellen bundesweit können Verbraucher ihre Altlampen inzwischen abgeben.
Kategorien: Elektrotechnik

Preisverleihung Wettbewerb Symbol Fachkunde

Voltinews - 09.05.2012

Neues Zeichen soll Laien auf Sorgfaltspflichten beim Handwerken mit Strom hinweisen

„Do it yourself" kann gefährlich werden, wenn es um Elektroinstallationen geht. Vor allem dann, wenn Laien Elektromaterialien unsachgemäß installieren und dadurch elektrische Sicherheitsvorkehrungen außer Kraft setzen. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, hatte der VDE mit seiner Normungsorganisation DKE zusammen mit dem ZVEH und dem ZVEI einen Wettbewerb zum Entwurf eines neuen Symbols zur Erhöhung der Sicherheit ausgerufen. Gesucht wurde ein Symbol, dass die Aussage „Für die Installation ist besondere Fachkunde erforderlich" prägnant, sprachunabhängig und anschaulich vermittelt. Aus mehr als 150 Einsendungen mit über 200 Vorschlägen wurde jetzt der Sieger gewählt: Stefan Hanusch aus Berlin erhält für seinen Entwurf 5.000 Euro. Sein Symbol wird von der VDE-Normungsorganisation DKE in die internationale Normung eingebracht. 2.000 Euro für den zweiten Platz gehen an Mara Elisa Mielke aus Euskirchen, 1.000 Euro für den dritten Platz an David Seitz aus Berlin. Die Gewinner wurden auf der Light+Building am Gemeinschaftsstand der E Handwerke ausgezeichnet.

Ziel der Initiative ist es, dass das Symbol auf Verpackungen oder dem Produkt selbst aufgebracht wird. Damit dies möglich wird muss das im Wettbewerb gefundene Symbol zunächst in die nationale, europäische und internationale Normung eingebracht werden. So kann die für dieses Symbol vorgesehene Aussage normativ festgelegt werden. Es ist außerdem beabsichtigt, das gefundene Symbol durch weitere Veröffentlichungen einem möglichst breiten Adressatenkreis bekannt zu machen und als Allgemeingut zu etablieren.
Kategorien: Elektrotechnik

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